Glaser
Schneidet, bearbeitet und installiert Glasscheiben in Gebäuden, Fahrzeugen und Kunstobjekten.
Dieser Job ist heute schon zu 17% durch KI ersetzbar.
Was passiert gerade in diesem Beruf?
Glaser arbeiten mit Flachglas für Fenster, Fassaden, Türen und Wintergärten. Spezialisten für Glasmalerei und Restaurierung historischer Fenster arbeiten in einem künstlerisch-handwerklichen Nischensegment. Baukonjunktur und Energieeffizienz-Sanierungen treiben die Nachfrage nach Glaserleistungen.
Häufige Fragen
Wird der Glaser durch KI ersetzt?
Nein. Glaserarbeit ist körperliches Präzisionshandwerk — Glasscheiben schneiden, transportieren und einbauen erfordert Erfahrung und Fingerspitzengefühl. Automatisierung existiert in Glasfabriken, aber die Montagearbeit auf Baustellen und in der Werkstatt bleibt manuell.
Wie entwickelt sich die Nachfrage nach Glaserleistungen?
Gut. Energetische Sanierungen mit Dreifachverglasung sind Pflichtprogramm. Photovoltaik-Glasdächer und Solarglas wachsen. Architektonisches Glas als Designelement in Bürogebäuden und Luxuswohnbau bleibt gefragt. Scheibenaustausch nach Einbrüchen oder Sturmschäden ist dauerhafter Bedarf.
Welche Glaserspezialisierungen sind wertvoll?
Kunstverglasungen und Glasmalerei-Restaurierung — kulturelles Erbe erfordert spezialisierte Fachkräfte. Fassadenverglasung für Bürogebäude (Structural Glazing). Fahrzeugglasreparatur und -tausch (wächst durch ADAS-Sensoren in Windschutzscheiben). PV-Glasintegration als Zukunftsfeld.
Quellen
World Economic Forum — WEF: 85 Millionen Jobs fallen bis 2025 weg, 97 Millionen neue entstehen – Netto-Wandel durch Automatisierung.
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