Maler und Lackierer
Malroboter existieren für Großflächen, handwerkliche Details bleiben menschlich.
Verbleibende Zeit bis zur vollständigen KI-Übernahme (~2029)
Countdown bis 01. Januar 2029
Was passiert gerade in diesem Beruf?
Malroboter wie Hovermap und Bricklayer-Companion-Geräte können Großflächen automatisiert streichen. Industrielle Lackieranlagen in der Automobilfertigung sind vollautomatisiert. Aber der typische Maler und Lackierer in Deutschland arbeitet in privaten Wohnungen, an historischen Fassaden und in engen Treppenhäusern mit hundert Detailarbeiten — Heizkörper auspinseln, Fenster ausschneiden, Strukturfarben auftragen. Diese Komplexität macht vollständige Automatisierung im Handwerk mittelfristig unwahrscheinlich.
Häufige Fragen
Wird der Maler und Lackierer durch KI ersetzt?
Für Großflächenanwendungen in der Industrie: weitgehend automatisiert. Im handwerklichen Wohnungsbau mit engen Räumen, Detailarbeiten und historischen Elementen bleibt der Maler noch lange unverzichtbar. Fachkräftemangel schützt den Beruf zusätzlich.
Welche Maler-Tätigkeiten sind am sichersten?
Dekorative Maltechniken (Spachteltechniken, Tapete, Farbkonzepte), Restaurierungsarbeiten, Fassadensanierung an Altbauten und Beratung für Farbkonzepte in hochwertigen Wohnimmobilien. Wer handwerkliches Können mit Beratungskompetenz verbindet, ist unersetzlich.
Lohnt sich noch eine Ausbildung als Maler?
Ja, besonders mit Spezialisierung auf hochwertige Oberflächen, Farbberatung und Restaurierung. Qualifizierte Maler und Lackierer sind in Deutschland stark gesucht — Fachkräftemangel ist real und durch Automatisierung kurzfristig nicht zu lösen.
Quellen
McKinsey Global Institute — 60–70% aller Arbeitsaufgaben könnten durch Generative AI automatisiert werden.
World Economic Forum — WEF: 85 Millionen Jobs fallen bis 2025 weg, 97 Millionen neue entstehen – Netto-Wandel durch Automatisierung.
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