Schweißer
Industrieroboter übernehmen Standardschweißnähte, Spezialschweißer bleiben gefragt.
Verbleibende Zeit bis zur vollständigen KI-Übernahme (~2029)
Countdown bis 01. Januar 2029
Was passiert gerade in diesem Beruf?
In der Massenproduktion — Automobilbau, Stahlbau, Schiffbau — haben Schweißroboter von KUKA, ABB und Fanuc den manuellen Schweißer bei Standardschweißnähten weitgehend ersetzt. BMW und Volkswagen schweißen Karosserien nahezu vollautomatisch. Aber Spezialschweiß-Verfahren (Unterwasserschweißen, Titanschweißen, Reparaturschweißen an unzugänglichen Stellen), Einzelfertigung und Renovierungsarbeiten erfordern hochqualifizierte menschliche Schweißer, die weltweit knapp sind.
Häufige Fragen
Wird der Schweißer durch Roboter ersetzt?
In der Massenproduktion: weitgehend. Schweißroboter übernehmen Standardschweißnähte in Karosseriebau und Serienfertigung. Spezialschweißverfahren, Einzelfertigung, Wartungsschweißen und Unterwasserschweißen brauchen qualifizierte Schweißer — die weltweit knapp sind.
Welche Schweißerqualifikationen sind zukunftssicher?
Unterwasserschweißen (Offshore-Industrie), TIG/WIG-Schweißen für Titan und Sonderlegierungen, zertifiziertes Druckbehälterschweißen und Reparaturschweißen in engen Räumen. Je spezialisierter und schwieriger zugänglich, desto höher der Lohn und die Sicherheit.
Lohnt sich noch eine Ausbildung zum Schweißer?
Mit Spezialisierung: absolut. Qualifizierte Schweißer mit Zertifizierungen (EN ISO, DVGW) sind in Deutschland massiv gesucht. Der Mangel an Fachkräften ist real — nicht jede Arbeit lässt sich robotisieren. Wer sich auf Spezialverfahren fokussiert, hat eine langfristig sichere und gut bezahlte Karriere.
Quellen
Deloitte Insights — Handwerk & Logistik: bis 2036 sind 40% der physischen Routine-Jobs automatisierbar.
McKinsey Global Institute — 60–70% aller Arbeitsaufgaben könnten durch Generative AI automatisiert werden.
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